utsendelse av de første misjonærer i det rhinske misjonsselskap

 

– hentet fra en artikkel av Julia Besten und Jeanette Mohr  : «Von Wuppertal in die Welt – Die Anfänge der Rheinischen Missionsgesellschaft» :

 

«Wenige Tage nach der Anerkennung durch den König wurden die ersten Missionare der RMG ausgesandt.  Am 30. Juni 1829 fand der Aussendungsgottesdienst in der Kirche der evangelischen Gemeinde zu Unterbarmen, die unweit der heutigen Unterbarmer Hauptkirche stand, statt. Die RMG sandte vier Missionare aus. Namentlich waren dies : der Elberfelder Daniel Lückhoff, Schreiner, Johann Gottlieb Leipoldt aus dem Vogtland, Schumacher Gustav Zahn, Schreiner aus Nordhausen und Baron Theobald von Wurmb, früherer Premier-Leutnant nebst seiner Frau, einer Schwester Zahns.

Es war durchaus üblich für die Rheinische Mission, Handwerker als Missionare auszusenden. Im Seminar der Mission erhielten sie ihre Zusatzausbildung in Theologie. Die vier Missionare, die zuvor das Seminar der Rheinischen Mission besucht und dort ihre Prü- fungen abgelegt hatten, wurden während des Gottesdienstes mit den Worten ordiniert: „Wir geben euch hiermit Macht und Recht als Diener des Evangelii, den nichtchristlichen Völkern das Wort Gottes zu predigen … und alles zu thun und wahrzunehmen, was ordinierten christlichen Missionarien zusteht.“5 Von der Missionsgesellschaft erhielt jeder der Missionare eine Bibel, in der der Missionsbefehl aus Matthäus 28, 19,20 noch einmal vorn geschrieben wurde: „Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.“ In einer gesonderten Anweisung wurde den Missionaren ihre Arbeit und ihr Umgang mit den „Heiden“ beschrieben. Ziel war es, möglichst bald mit der selbständigen Arbeit im südlichen Afrika zu beginnen und eigene Missionsstationen aufzubauen.

Die Begegnung mit den „Heiden“ sollte umsichtig und aufrichtig geschehen, die eigentliche Missionsarbeit nicht überhastet, aber deutlich initiiert werden. Die engen Verbindungen zur Londoner Missionsgesellschaft waren durch die Präsenz des Direktors Johann Philip im Gottesdienst sehr deutlich. Philip beaufsichtigte die Missionsstationen der Londoner Mission in Südafrika und sollte die Rheinischen Missionare dorthin begleiten. Die Missionare sollten ihre Arbeit auf Stationen der Londoner Mission beginnen.

Der Arbeitsbeginn im südlichen Afrika.

Man hatte sich für das südliche Afrika als erstes Missionsgebiet entschieden. Gutes, fast europäisches Klima und die Tatsache, dass die Londoner Missionsgesellschaft, die in Südafrika arbeitete, bereit war, die Missionare der Rheinischen Mission aufzunehmen, sprachen für Südafrika. Am 7. Oktober 1829 erreichten die vier Missionare Kapstadt/Südafrika. Der Direktor der Londoner Missionsgesellschaft Philip versuchte, die Rheinischen Missionare davon zu überzeugen, sich der eigenen Mission anzuschließen. Der Auftrag war jedoch ein anderer und so begannen die Missionare Leipoldt, Lü- ckhoff, Zahn und von Wurmb ihre Arbeit zwar mit und auf den Stationen der Londoner Mission, suchten aber nach einem eigenen Wirkungsfeld.6 Missionar Lückhoff wurde nach Stellenbosch berufen, Missionar Zahn ging nach Tulbagh als Mitarbeiter eines Londoner Missionars. Die Missionare Leipoldt und von Wurmb gründeten die erste eigene Missionsstation der Rheinischen Missionsgesellschaft.

 

 

 

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