dannelsen av det rhinske misjonsselskap

 

– hentet fra artikkel av Julia Besten und Jeanette Mohr : “Von Wuppertal in die Welt – Die Anfänge der Rheinischen Missionsgesellschaft” :

 

Ihre Gründung.

1799 wurde die Elberfelder Missionsgesellschaft als apostolischer Gebetskreis gegründet. Mit ihr begann die Geschichte der Rheinischen Missionsgesellschaft, der heutigen Vereinten Evangelischen Mission. Durch eigene Publikationen über die Erfahrungen der ersten Afrikamissionare der Londoner Mission, mit der die Elberfelder Mission eng zusammen arbeitete, suchte sie die Öffentlichkeit und an der Missionsarbeit Interessierte für ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Die Elberfelder Mission wirkte intensiv bis 1828.1 In dieser Zeit, 1818, entstand auch die Barmer Missionsgesellschaft, die ihre Schüler im Basler Missionsseminar ausbilden ließ. Auch die Barmer Mission wirkte stark in der Öffentlichkeit und konnte durch die Spendeneinnahmen u. a. viele Schüler ausbilden. Die Barmer Mission war es, die 1825 in Barmen eine eigene Missionsvorschule, das spätere Seminar der Rheinischen Missionsgesellschaft etablierte. Dort wurden „Sendboten“ zu Lehrern, Missionsgehilfen und theologischen Mitarbeitern ausgebildet.

Die Missionsgesellschaften von Köln und Wesel, die 1822 gegründet wurden, entstanden durch die Ausdehnung der Barmer Mission in das Rheinland und Westfalen.

Die Kölner Mission stellte bereits 1823 die Frage nach einer Vereinigung der Gesellschaften für eine bessere Koordinierung der Arbeit. Die Frage wurde zunächst sehr zurückhaltend behandelt, bis es dann am 23. September 1828 tatsächlich zur Vereinigung der Gesellschaften von Elberfeld, Barmen und Köln zur Rheinischen Missionsgesellschaft (RMG) kam.

Die Weseler Mission trat 1829 der RMG bei. Zwar fand die Gründung im alten Missionshaus in Mettmann statt, doch sollte das Missionshaus in Barmen zum Ausgangspunkt der Arbeit der Rheinischen Missionsgesellschaft werden. Dies lag insbesondere daran, dass sich dort bereits das Missionsseminar befand. Bis heute ist der Platz an der Rudolfstraße Hauptsitz der VEM.

Die Statuten wurden erstellt, der Zweck der Gründung wie folgt beschlossen : „Der Zweck dieser Verbindung ist unmittelbares Mitwirken zur Beförderung des Reiches Gottes unter nicht christlichen Völkern, durch Aussendung und Unterhaltung von Missionaren, durch selbstthätiges Anschließen an schon bestehende oder durch Gründung neuer Missionsstationen … .“

In den folgenden Monaten konstituierte sich die Rheinische Missionsgesellschaft. Die Barmer Mission bildete den ersten engeren Vorstand, der aus dem Präsidenten, Pastor Immanuel Friedrich Sander aus Wichlinghausen, einem Sekretär, Pastor Wilhelm Leipoldt aus Unterbarmen und einem Schatzmeister, Abraham Siebel, gewählt für zwei Jahre, bestand.

Die Elberfelder Mission entsandte ebenfalls drei Deputierte, Köln und Wesel je einen. Am 24. Juni 1829 erhielt die Rheinische Missionsgesellschaft die königliche Genehmigung der Statuten und die „Rechte einer staatlich anerkannten Missionsgesellschaft.“

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